Was macht Oelde so anziehend?

15.12.2008, 13:00 Uhr

Oelde verzeichnet jährlich steigende Einwohnerzahlen und eine starke Nachfrage nach Baugrundstücken, darunter auch viele Anfragen auswärtiger Familien. Das sind deutliche Zeichen für die Attraktivität einer Stadt.

Vor allem, weil dies eine Entwicklung ist, die dem bundesweiten Trend entgegensteht. Was steckt hinter der Anziehungskraft – aus Sicht der Verantwortlichen? Bürgermeister Helmut Predeick und CDU-Fraktionsvorsitzender Heinrich Gresshoff machen zum Jahresende eine Bestandsaufnahme. Sie ist gleichzeitig das Ergebnis einer seit Jahrzehnten konsequent durchgeführten CDU-Politik für die Stadt Oelde – einer Politik die Werte schafft, Wort hält und Wachstum fördert.

Finanzielles Wohlgefühl
Die Zahlen sprechen für Oelde

Bei den Grund- und Gewerbesteuern gehört Oelde zu den Städten in Westfalen, die ihre Bürger und Unternehmen am geringsten belasten. Trotz immer neuer Aufgaben, die von Bund und Ländern auf die Städte umgelegt werden, trotz der Investitionen in Schulen, Kindergärten, Baugebiete, Straßen und Radwege ist Oelde finanziell solide aufgestellt und gilt als eine der finanzstärksten Städte im Münsterland. Es konnten sogar Schulden abgebaut werden: Knapp 8 Mio. in den letzten 5 Jahren!

Wirtschaftliches Engagement
Erfolgsorientierte Konzepte mit Blick über den Tellerrand

Selbstverständlich kooperiert die Stadt Oelde mit anderen Städten und zieht daraus viele Vorteile. Aktuelles Beispiel: Das neue interregionale Gewerbegebiet AUREA, ein Gemeinschaftsprojekt der Kommunen Rheda-Wiedenbrück, Herzebrock-Clarholz und Oelde. In diesem Jahr fiel der Startschuss für das erste Bauvorhaben in dem Gewerbegebiet, Straßen und Kanäle werden gebaut und der dazugehörige Autobahnanschluss wurde freigegeben. Dieser entlastet Oelde bereits jetzt spürbar vom Durchgangsverkehr. Auch die Ansiedlung neuer Firmen wird in den kommenden Jahren immer weiter gehen – die Nachfrage nach Gewerbeflächen ist gut.
Ein weiteres Beispiel ist die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Oelder Marienhospital und dem Elisabeth-Hospital in Gütersloh. Die kompetenten und anerkannten Krankenhäuser ergänzen sich hervorragend.
Ein großer Erfolg konnte bei der dritten Kooperation verbucht werden. Oelde wurde als Fachhochschulstandort anerkannt. Die Kooperation mit den Städten Beckum und Ahlen hat sich ausgezahlt. Jetzt wird es noch besser gelingen, qualifizierte Kräfte in die Region zu bekommen und hier zu halten.

Nachwuchsförderung von der Pike auf
Exzellenter Bildungs- und Schulstandort

In Oelde wird viel dafür getan und investiert, dass Kinder die bestmögliche Bildung bekommen – bis hin zur Berufsausbildung. Dabei helfen engagierte Erzieher, Lehrer, Elternvertreter und die heimischen Firmen. Die Unterstützung beginnt bereits bei der Kleinstkinderbetreuung. Das Konzept zur Ganztagesbetreuung spielt eine zentrale Rolle, es fördert die Kinder besser und trägt zur Entlastung der Eltern bei. Über 20 Prozent der Grundschüler nehmen das Angebot des Offenen Ganztages bereits wahr. Bei den weiterführenden Schulen hat die Theodor-Heuss-Hauptschule den Anfang gemacht, mittelfristig sollen auch die anderen auf Ganztagesbetrieb umstellen. Insgesamt wurden über 10 Mio. EUR in den letzten 5 Jahren investiert in die Sanierung, den Umbau und die Erweiterung der Schulgebäude in Oelde.

Angebot und Nachfrage stimmen
Oelde hat alles, was man braucht

Dazu tragen die Ansiedlung des Möbelhauses Zurbrüggen im Gewerbegebiet Oelde A2 bei und die Errichtung des Einkaufszentrums Auepark. Beide Projekte waren umstritten, sie haben aber nachweislich mehr Geld und Kaufkraft nach Oelde gebracht bzw. das Geld der Oelder in Oelde gehalten. Parallel wird weiterhin an einer Stärkung der Innenstadt gearbeitet. Mit Hochdruck und Erfolg. Denn: Sowohl der Standort als auch die Kaufkraft in Oelde sind überzeugend.

Abwechslungsreich und gesellig
Von der Stadt bis in den Park – überall geht was

Dafür sorgt neben dem umfangreichen Kulturangebot auch das vor einem Jahr ins Leben gerufene City Management. Zentrale Aufgabe des City Managements ist es, die Kräfte zu bündeln, d.h. den Gewerbeverein und die Stadt zusammenzubringen, um verschiedene Aktionen ins Leben zu rufen, Oelde als Einkaufstadt bekannter zu machen. Dazu gehören bauliche Veränderungen, wie der einstimmig im Rat beschlossene Umbau der nördlichen Innenstadt, aber auch die Unterstützung der Ladenbesitzer. Wichtig ist, dass die Einzelhändler die Möglichkeit haben, mit ihren Produkten und ihren Serviceleistungen an die Kunden heranzukommen. Der erstmalig an einem neuen Standort ausgerichtete Weihnachtsmarkt in diesem Jahr ist auch eine Aktion des City Managements, die sehr gut angenommen wurde.

Bürgermeisterschaftliches Engagement
Einer, der viel dazu beiträgt

… damit die Belange Oeldes und der Kommunalpolitik auch bei der Gesetzgebung in der Landespolitik berücksichtigt werden. Aus diesem Grund ist Helmut Predeick für seine Stadt in vielen überörtlichen Gremien aktiv. Das ist zeitintensiv. Als Sprecher der Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk Münster sitzt er im Präsidium des Städte- und Gemeindebundes und bringt seine Erfahrungen aus der kommunalpolitischen Arbeit ein.
Die CDU Oelde wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches Jahr 2009!